Therapeutisch biblische Seelsorge

Christlich psychologische Beratung

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Patric Warten

Therapeutischer Seelsorger
Christlicher Berater · Heilpraktiker · Osteopath

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Vital-Naturheilpraxis
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71720 Oberstenfeld
Region Heilbronn – Ludwigsburg


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Seelisches Trauma und christlicher Glaube

Trauma und christlicher Glaube – Auswirkungen auf die Beziehung zu Gott

Seelische Trauma wirken sich oft negativ auf den christlichen Glauben aus
Seelische Trauma wirken sich oft negativ auf den christlichen Glauben aus

In meiner christlichen Beratungspraxis habe ich als christlich-psychologischer Berater bzw. therapeutischer Seelsorger regelmäßig mit Christen zu tun, die mit emotionalen Problemen kämpfen, die sich auch auf den Trauma und christlicher Glaube betreffenden Bereich sowie ihre Sicht auf Gott auswirken. Die meisten dieser Christen sind bereits viele Jahre gläubig. Meist lassen sich schnell alte emotionale Verletzungen (seelische Traumatas) bei den Betroffenen feststellen. Viele dieser emotionalen Verletzungen reichen bis in die Kindheit zurück, zumeist aufgrund eines sogenannten Entwicklungstraumas (Bindungstrauma).

Seelische Traumatas und ihre Folgen

Seelische Traumatas bilden die Grundlage für emotionale Erkrankungen und Störungen wie Depressionen, Angststörungen, Schuldgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Nervosität, tiefe Hoffnungslosigkeit und andere. Oft wirken sich diese Erkrankungen und Störungen bei Christen auch auf den christlichen Glauben aus.

Probleme mit dem christlichen Glauben durch Traumatisierungen

Probleme mit dem christlichen Glauben, die ursächlich mit Traumatisierungen in Verbindung stehen können:

  • Angst, von Gott abgelehnt zu werden und damit nicht errettet zu sein
  • Angst vor der Hölle
  • Gott liebt mich nicht
  • Gott ist mir fern
  • Ich genüge Gott nicht
  • Gott ist einfach nur unzufrieden mit mir
  • Gott lehnt mich ab
  • Mein Tun reicht vor Gott nicht aus
  • Mein Glaube reicht vor Gott nicht aus
  • Ich kann es Gott nicht recht machen
  • Ein ständiges sündiges Gefühl Gott gegenüber
  • Schuldgefühle und schlechtes Gewissen Gott gegenüber
  • Dienstverhältnis mit Gott statt Beziehungsverhältnis
  • Kein Zugang zum Gebet
  • Keine Freude in Gott
  • Das Lesen der Bibel bereitet Angst oder verursacht Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen
  • Und andere mehr

Emotionale Probleme können sich geistlich auswirken

Es hat oft tieferliegende Gründe, warum manche Christen Probleme mit ihrem Glauben haben. Das hat viel mit verletzten Emotionen und alten Prägungen aus der Kindheit zu tun.

Manche Christen, die sich Gott gegenüber als nicht genügend ansehen oder unter Schuldgefühlen leiden, erlebten beispielsweise eine sehr strenge und gesetzliche Erziehung. Das Gleiche kann auch bei Christen der Fall sein, die sich von Gott abgelehnt fühlen oder Angst vor der Hölle haben. Kinder, die eine Trennung der Eltern erlebt haben, können später als erwachsene Christen befürchten, dass Gott sie verlassen könnte oder das Gefühl entwickeln, dass Gott ihnen fern ist.

Oft trifft auch zu, dass die Probleme mit Gott umso größer sind, je stärker und nachhaltiger die Traumatisierung war. Das muss jedoch nicht immer so sein.

Die Rolle der Eltern für das Gottesbild

Aus Sicht der Bibel sollen Eltern für ihre Kinder ein Abbild Gottes sein. Kinder sollen anhand ihrer Eltern Gottes Fürsorge, Liebe, Treue, Begleitung, Schutz, Zurechtweisung und Nähe erleben und erfahren.

Geschieht dies über einen längeren Zeitraum zu wenig, können Kinder keine ausreichende Bindung zu ihren lebensspendenden Eltern aufbauen. Die Folge können Gefühle von Angst, Misstrauen, Ausgeliefertsein, Ohnmacht, Minderwertigkeit, Schuldgefühlen und anderen belastenden Emotionen sein. Dies kann zu unbewussten Übertragungen auf den himmlischen Vater führen und sich belastend auf den christlichen Glauben auswirken.

Wie bereits weiter oben beschrieben, hat es zumeist tieferliegende Gründe, warum manche Christen Probleme mit ihrem Glauben haben.

Traumatisierungen haben unterschiedliche Ursachen

Allerdings sind nicht immer die Eltern schuld an kindlichen Traumatisierungen. Vieles kann der Kinderseele Schaden zufügen, beispielsweise schwere oder bedrohliche Erkrankungen des Kindes, der Eltern oder eines Geschwisters, Unfälle, Mobbing in der Schule, Verbrechen und andere belastende Erlebnisse.

Heilung negativer Glaubensvorstellungen

In der Regel lassen sich die emotionalen Hintergründe negativer Glaubensvorstellungen in der psychologischen Beratung erkennen und nach und nach bearbeiten. Sehr oft geht es dabei um die Emotion Angst. Werden die zugrunde liegenden Verletzungen erkannt und aufgearbeitet, können sich auch belastende Glaubensvorstellungen verändern und die Beziehung zu Gott positiv entwickeln.

 

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